Oldtimer

Der Begriff Oldtimer bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch ein Kraftfahrzeug (insbesondere ein Automobil, einen Lastkraftwagen, einen Omnibus, ein Motorrad oder einen Traktor), daneben auch eine Lokomotive oder ein Schiff, das je nach Klassifizierung eine bestimmte Altersgrenze von z. B. 30 Jahren überschritten hat.

Der Begriff Oldtimer ist wie der Begriff Klassiker im Deutschen ein Oberbegriff und als solcher unscharf. Oldtimer wird überwiegend auf technische Geräte und Gebrauchsgüter bezogen, also nicht auf Lebewesen, Gebäude, Kunstwerke oder Geistiges; beispielsweise ist die Süßspeise Pfirsich Melba ein Klassiker, aber kein Oldtimer remington shavers. Während Oldtimer ihre Bezeichnung nur dem Umstand verdanken, dass sie vor vielen Jahren hergestellt wurden, aus der Mode und Gebrauch kamen, aber die Zeit bis heute überdauert haben, kann ein Klassiker auch nagelneu sein. Er verdankt seine Existenz einer zeitlosen Grund- oder Detailidee, die seit ihrer Einführung immer wieder, möglicherweise sogar unverändert, aufgegriffen wurde, z. B. das klassische Kleidungsstück Zweireiher.

Allen als Oldtimer bezeichneten Gegenständen ist gemeinsam, dass sie ihre Zeit überlebt haben, sich oft aber in einem guten technischen und Pflegezustand befinden und manchmal immer noch funktionieren wie am ersten Tag. Ihr regelmäßiger Gebrauch im Alltag ist jedoch nicht mehr zeitgemäß oder teilweise sogar verboten, weil sich technische, ergonomische und Sicherheitsanforderungen geändert haben. Verwendet wird der Begriff auch in der Musik, etwa im Jazz, wo von Oldtime-Sound oder Oldie gesprochen wird.

Ohne weitere Angaben meint der Begriff Oldtimer im Deutschen Kraftfahrzeuge mit Sammlerwert, die nicht mehr als reine Gebrauchsfahrzeuge dienen, sondern auch zu repräsentativen, spekulativen oder ideellen Zwecken. Oldtimer sind zumeist Sammlerstücke. Es muss sich nicht immer um ein gut erhaltenes oder restauriertes Fahrzeug handeln, auch unrestaurierte im Originalzustand belassene Autos und Motorräder gehören dazu.

Genaue Begriffsdefinition finden sich aber dazu selten, teilweise tauchen sie im Reglement des Oldtimer-Weltverbandes FIVA und des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) auf. Mitunter werden die vorgenannten Begriffe von Kfz-Versicherungen zur Unterscheidung von Tarifgruppen benutzt, allerdings uneinheitlich.

Das Wort Oldtimer ist ein Scheinanglizismus, „old-timer“ wird in der englischen Sprache als Bezeichnung für Veteranen, ältere Menschen und als Wortspiel für die Alzheimer-Krankheit verwendet. Für die deutsche Bedeutung von „Oldtimer“, die pauschal alle Autos mit Sammlerwert ab einem gewissen Alter meint, gibt es im Englischen keine Entsprechung; dort werden mehrere gleichrangige Begriffe mit unterschiedlicher Altersklassifizierung verwendet, mit Vorsilben wie classic, veteran, antique, Brass Era (deutsch „Messing-Ära“), pre-WWII (deutsch „Vorkriegsmodell“ – gemeint ist der Zweite Weltkrieg), post-war (deutsch „nach dem Krieg“) oder vintage, jeweils gefolgt von car, truck, motorcycle usw. Teilweise unterscheidet sich die Bedeutung der Begriffe noch je nach Land und Organisation, so kann etwa in den USA ein antique car etwas anderes meinen als in Großbritannien.

Früher war auch die Bezeichnung Schnauferl verbreitet, diese entspricht aber heute wohl nicht mehr dem Zeitgeschmack – dabei ist sie weniger verniedlichend, als man annehmen könnte, denn sie bezieht sich ganz konkret auf das Geräusch des Schnüffelventils, das bei frühen Viertaktmotoren als Einlassventil verwendet wurde. Das typische Geräusch gab dem im Jahr 1900 gegründeten Allgemeinen Schnauferl-Club (ASC) seinen Namen, der heute der älteste existierende Oldtimer-Club in Deutschland ist.

Der Begriff Veteran wird teilweise synonym mit Oldtimer benutzt, teilweise bezeichnet er Fahrzeuge bis zum Baujahr 1918. Die heute im allgemeinen Sprachgebrauch nur noch selten benutzte Bezeichnung Veteran wurde bis in die 1960er- und 1970er-Jahre verwendet. Der 1959 in Neckarsulm gegründete VFV (Veteranen Fahrzeug Verband) bezieht sich in seinem Namen auf diesen Begriff. In der Schweiz ist „Veteran“ die offizielle Bezeichnung für ein historisches Fahrzeug.

Ältere Fahrzeuge, die noch keine Oldtimer sind, werden im deutschsprachigen Raum als Youngtimer bezeichnet. Das Wort „Youngtimer“ ist ein Scheinanglizismus, der im Englischen keine Bedeutung besitzt. Die vergleichbare englische Bezeichnung ist „modern classic“.

Als Scheunenfund bezeichnet man landläufig ein altes Fahrzeug, das lange Zeit überdacht abgestellt und vergessen wurde. Oft handelt es sich bei Scheunenfunden um historische Alltagsfahrzeuge mit relativ geringer Laufleistung. Scheunenfunde sind meist nicht in einem fahrbaren Zustand.

Sollen Kraftfahrzeuge als Oldtimer eingestuft werden, verlangt StVZO seit März 2007 ein Gutachten. Nach der Legaldefinition des Nr. 22 Fahrzeug-Zulassungsverordnung sind Oldtimer „Fahrzeuge, die vor mindestens 30 Jahren erstmals in Verkehr gekommen sind, weitestgehend dem Originalzustand entsprechen, in einem guten Erhaltungszustand sind und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen.“ Damit ist der Begriff des Oldtimers erstmals gesetzlich und einheitlich definiert. Maßgeblich ist dabei der Tag der Erstzulassung, nicht das Baujahr. Sowohl für das „H-Kennzeichen“ als auch das rote „07-Oldtimer-Kennzeichen“ ist nunmehr ein Mindestalter der Oldtimer von 30 Jahren vorgeschrieben. Fahrzeuge, die bereits nach altem Recht mit „07-Kennzeichen“ zugelassen waren, genießen umfassenden Bestandsschutz; dies gilt unabhängig davon, ob dieses Kennzeichen befristet oder unbefristet erteilt wurde. Mit der neuen Regelung lief auch die bis dahin gültige rechtliche Anerkennung der Youngtimer aus.

Die Versicherungsanforderungen alter Motorfahrzeuge unterscheiden sich von denen im Alltag verwendeter Kfz, für welche die allgemeinen Services und TÜV/Plaketten-Überprüfungen ausreichen sollten, und die Technik entwickelt sich stets weiter (Sicherheit, Verbrauch, Abgas u. ä.). Einer entsprechenden Nachrüstung von Oldtimern stehen – von Fall zu Fall unterschiedlich – grundsätzlich zwei Arten von Hürden entgegen: Nostalgie bzw. Originalitätsanspruch sowie Grenzen der Machbarkeit (abgesehen von Kosten). Andere Wirkungen und Risiken machen andere Regeln nötig, u. a. bezüglich der jährlich zulässigen Gesamtstrecke.

Bis 28. Februar 2007 konnte ein 07-Wechselkennzeichen erteilt werden für Sammler-Fahrzeuge, die mindestens 20 Jahre alt waren; seit dem 1. März 2007 kann ein solches Kennzeichen nur noch für mindestens 30 Jahre alte Sammler-Fahrzeuge erteilt werden. Zu erkennen ist die rote 07er-Nummer (z. B. ORT-07123) ähnlich dem roten 06er Händler-Kennzeichen (z. B. ORT-06123). Auf dieses spezielle Wechselkennzeichen können mehrere Fahrzeuge eingetragen werden. Zur roten 07er-Nummer gehört jeweils ein rotes Heftchen (in den Bundesländern verschieden), in welches die Fahrzeuge eingetragen werden. Die Steuer beträgt z. Zt. pauschal pro Jahr für Kennzeichen nur für Motorräder 46,02 Euro und für 07er-Kennzeichen für alle anderen Kfz 191,73 Euro.

Auch nach dem 28. Februar 2007 bleiben bereits unbefristet bewilligte 07er-Schilder weiter gültig. Für befristet mit 07er-Status zugelassene Fahrzeuge gilt, dass manche, die jünger als 30 Jahre sind, den 07er-Status verlieren, jedoch nicht unbedingt alle. Einige Bundesländer haben bereits unabhängig von einer Befristung des Kennzeichens Bestandsschutz der Zulassung für bis zu dem Stichtag eingetragene Fahrzeuge unter 30 Jahre garantiert.

Die Definition dazu in der 49. Ausnahmeverordnung zur StVZO: Gestattet sind Probefahrten, Prüfungsfahrten durch Kfz-Sachverständige, Überführungsfahrten, Fahrten zur Wartung und Reparatur sowie An- und Abfahrten zu sowie die Teilnahme selbst an Veranstaltungen, die der Darstellung von Oldtimerfahrzeugen und der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturguts dienen. Dies ändert sich auch nach der neuen FZV nicht.

Das Kennzeichenpaar wird jeweils von einem Fahrzeug zum nächsten Fahrzeug mitgenommen und gewechselt; zum selben Zeitpunkt darf nur jeweils eines im Verkehr sein. Nicht statthaft ist der normale Alltagsgebrauch von Fahrzeugen mit 07er Wechselkennzeichen. 07er-Fahrzeuge dürfen ohne Umweltplakette in sämtliche Umweltzonen einfahren. In vielen Städten und Kreisen ist das 07-Kennzeichen schwierig zu erhalten, was mit Bedenken bezüglich eines möglichen Missbrauchs gerechtfertigt wird.

Voraussetzungen für den Erwerb dieses Kennzeichens:

Die Zulassungsstelle (Stand: Januar 2006) berechnet 96 Euro Gebühr + 28 Euro für die Kennzeichen + 191,73 Euro pauschale Jahressteuer. Hinzu kommen die Kosten für die Haftpflichtversicherung je nach Anbieter und Fahrzeugen.

In Deutschland genießen Besitzer von Oldtimern für ihre Fahrzeuge steuerliche Vergünstigungen, zu erkennen am H am Ende des Kfz-Kennzeichens (Formalbeispiel ORT-DE 12H), wobei das H für Historisches Fahrzeug steht. Das Fahrzeug muss mindestens 30 Jahre alt sein. Üblicherweise werden die Kennzeichen als Euro-Kennzeichen herausgegeben, auch wenn das Fahrzeug vorher ein DIN-Kennzeichen trug. Alle Benziner, die vor dem 1. Juli 1969 erstzugelassen wurden, sind von der Abgasuntersuchung befreit, ebenso alle Diesel mit Erstzulassung vor dem 1. Januar 1977. Alle Fahrzeuge mit H-Kennzeichen dürfen ohne Plakette in sämtliche Umweltzonen einfahren. Auch die Versicherungskosten sind oftmals niedriger, soweit das Angemeldetsein eines weiteren „normalen“ Alltags-Fahrzeugs darauf hindeutet, dass der Oldtimer nur zum Vergnügen unterhalten wird. Als Faustformel für die Kfz-Haftpflichtversicherung gilt hier: Je älter das Fahrzeug, desto niedriger der Beitrag.

Das H-Kennzeichen wird erst nach einer technischen Untersuchung zugeteilt, in der der originale bzw. zeitgenössische und gut erhaltene Zustand des Fahrzeugs bestätigt wird. Bei veränderten Fahrzeugen (Leistungssteigerung, Fahrwerksumbauten) verweigern die technischen Prüfer oftmals den H-Status. Ein weiterer Vorteil dieses Status’ liegt in einer pauschalen Kfz-Steuer (2005: 191,73 Euro im Jahr), die nicht vom Hubraum des Motors und dem Vorhandensein eines Katalysators abhängt.

In Bremen und Hessen galt nach 2010 eine Ausnahmeverordnung, nach der gegen eine zusätzliche Gebühr von 100 Euro anstatt EU-„H-Kennzeichen“ auch DIN-Kennzeichen mit dem H-Zusatz vergeben werden konnten; die Möglichkeit wurde wieder abgeschafft, da sie gegen Bundesrecht verstieß.

Aufgeführt ist die Anzahl der in Deutschland angemeldeten Personenkraftwagen von ausgewählten Oldtimer-Modellreihen zum 1. Januar des jeweiligen Jahres laut Kraftfahrt-Bundesamt, unabhängig von ihrem Alter oder dem Führen des H-Kennzeichens.

In Gesetzestexten spricht man in Österreich von Historischen Fahrzeugen. Historisch ist laut Kraftfahrzeugsgesetz § 2 Abs. 1 Z. 43 ein erhaltungswürdiges, nicht zur ständigen Verwendung bestimmtes Fahrzeug in akzeptablem Erhaltungszustand

a) mit Baujahr 1955 oder davor, oder

b) das älter als 30 Jahre und in die vom Bundesminister für Wissenschaft und Verkehr approbierte Liste der historischen Fahrzeuge eingetragen ist. (§ 131b).

Spielraum: in Zweifelsfällen entscheidet der Minister, zur Entscheidungshilfe gibt ein ehrenamtlicher Expertenbeirat Empfehlungen: generell, etwa für die oben erwähnte Fahrzeugliste (der Firma Eurotax), sowie zu Einzelanträgen, wie für nicht aufgelistete Modelle oder besondere Ausstattung. Erhaltungswürdig ist Originalität: dazu müssen sich die Hauptbaugruppen im Originalzustand befinden. Zubehör oder Ersatzteile dürfen bis 10 Jahre nach Erzeugung des Kfz im Handel angeboten worden und müssen handelsüblich oder werksnahe sein, dürfen den Originaleindruck nicht beeinträchtigen und sind nachweispflichtig (Literatur, Prospekte, Fotos o. Ä.). Ein innerhalb dieser Grenzen veränderter Grundcharakter des Fahrzeugs und seiner technischen Konstruktionsmerkmale führt entsprechend dem Baujahr des betreffenden Teils zu einer Neueinstufung (bezüglich entsprechend jüngerer, also strengerer einzuhaltender Bedingungen: Sicherheit, Abgas usw.).

Gebrauch (…) Historische Kraftwagen dürfen nur an 120 Tagen pro Jahr verwendet werden, historische Krafträder nur an 60 Tagen pro Jahr. Über diese Verwendung sind fahrtenbuchartige Aufzeichnungen zu führen und der Behörde auf Verlangen vorzulegen. Nachweis ist möglich 1) über einen speziellen Versicherungsvertrag sowie Hinterlegung der Kennzeichen bei der Behörde (kostengünstigste Methode), 2) über Fahrtenschreiber oder Kontrollgerät, 3) über ein bei einem Veteranenclub registriertes Fahrtenbuch. (Das ist stets mitzuführen; ausführlicher Eintrag vorab, genaue Daten unmittelbar nach der Fahrt; Organisationen: 4 Veteranenclubs sowie die 2 größten Autofahrerclubs.)

Weiters u. a. zu beachten: EU-konforme Lärmgrenze von 89 dB(A), sofern kein strengeres Kriterium gilt, und Begutachtung alle zwei Jahre.

In der Schweiz gelten Automobile je nach Kanton ab 25 oder 30 Jahren als Veteranen. Ein Fahrzeug erhält jedoch nicht automatisch den Veteranenstatus. Damit ein Oldtimer als Veteran eingetragen wird, muss er sich bei der Motorfahrzeugkontrolle in besonders gutem Zustand präsentieren und absolut original sein. Genaue Richtlinien in puncto Zustand gibt es indes nicht steak marinade and tenderizer, es gilt offiziell das Kriterium „erhaltenswert“. Konkret bedeutet dies, dass der Prüfungsexperte das Fahrzeug nur als Veteran akzeptiert, wenn beispielsweise Schweißarbeiten an der Karosserie in sehr hoher Qualität durchgeführt wurden oder wenn sämtliche Gummiteile ersetzt worden sind, die auch nur ansatzweise Verschleiß aufweisen. Je nach Kanton und Experte liegt die Hürde höher oder tiefer. Unter einer steuerlich begünstigten Veteranenzulassung können je nach Kanton bis zu fünf oder zehn Fahrzeuge eingetragen sein, der Fahrer darf jedoch nicht mehr als 3000 km pro Jahr mit einem solchen Fahrzeug zurücklegen. Veteranenfahrzeuge, die diese Bedingungen erfüllen, müssen nur alle sechs Jahre im Verkehrsprüfzentrum (Straßenverkehrsamt) zur Fahrzeugkontrolle (ansonsten alle zwei Jahre). Fahrer von Veteranen sind nur dann dazu verpflichtet, Sicherheitsgurte anzulegen, wenn ihre Fahrzeuge nach Mai 1972 (Einführung der Gurtpflicht) in Verkehr gesetzt wurden. Sind jedoch Gurte montiert, müssen diese auch angelegt werden.

In Italien gelten Automobile ab 20 Jahren als Veteranen (sogenannte: Auto d’epoca oder Auto di interesse storico e collezionistico).

In Namibia gelten Fahrzeuge die älter als 25 Jahre sind als Old Wheeler. Es gibt für solche Fahrzeuge jedoch keine rechtliche Sondereinstufung was z. B. Steuern angeht. Die Halter solcher Fahrzeuge sind im „Old Wheelers Club of Namibia“ organisiert. Im Detail werden folgende Unterscheidungen von Oldtimern vorgenommen:

Die international gebräuchliche Klassifizierung, wie sie etwa von FIA, FIVA und nationalen Automobilclubs wie dem AvD und dem ADAC verwendet wird, ist wie folgt eingeteilt:

Eine Klasse H existiert derzeit noch nicht, man spricht, wie etwa beim Int. Concours d’Elegance in Schwetzingen, von Klassikern der Zukunft – classics of the future.

Zusätzliche Bezeichnungen wie Edwardians, Kaiserzeit, und Youngtimer (Fahrzeuge mit einem Alter zwischen 20 und 30 Jahren) sind international nicht gebräuchlich und haben lediglich nationale Bedeutung. Das beweist die Entfernung des Begriffes Youngtimer aus der Klasse F des FIVA-Technical Codes, die ab 2010 unbenannt bleibt. Die ebenfalls häufig verwendeten Begriffe Vorkriegs- und Nachkriegs-Oldtimer sind in ihrer Definition unklar und werden nur im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet. Gemeint ist dabei der Zweite Weltkrieg.

Zur Klassifizierung des optischen und technischen Zustandes und zur Wertermittlung von Oldtimern hat sich in der Szene das nachfolgende Notensystem etabliert. Es dient hauptsächlich zur finanziellen Werteinschätzung des Fahrzeugs beim Kauf oder Verkauf sowie als Kriterium bei Oldtimer-Versicherungen. Zur Verwendung der Tendenzen (+ oder −) siehe unter Abgrenzung der Zustandsnoten.

Zustandsnoten

Note 1: Bugatti Type 57 Atalante von 1936

Note 2: Facel Vega von 1963

Note 3: Mercedes-Benz W 110

Note 4: Citroën 2CV von 1960

Note 5: Nicht fahrbereit

Heute werden unrestaurierte Fahrzeuge nach den sog. A-Kriterien bewertet, die den Grad an originaler Substanz dokumentieren. Tatsächlich kosten besonders originale Fahrzeuge heute bis zum 3-fachen des Zustandes 1. Dieser Trend lässt sich speziell in Amerika beobachten wo originale Fahrzeuge öffentlich versteigert werden und die Nachfrage hoch ist. Im Zuge der Erstellung der „Charta von Turin“, die eine Anleitung für den Umgang und die Bewahrung des technischen Kulturgutes sein soll, werden diese Fahrzeuge als Kunstwerke und unwiederbringliche Zeitzeugen klassifiziert.

Die Zustandsnoten, die ein Verkäufer angibt, entsprechen in ihrer übergroßen Mehrzahl nicht dem tatsächlichen Zustand. Insbesondere bleibt festzustellen, dass die „Tendenzen“ (z. B. 2 minus) in Zustandsangaben oft eine Erfindung des Verkäufers sind und benutzt werden, um den Ausgangspunkt für Verhandlungen festzulegen, also eine Diskussion, dass ein Fahrzeug im behaupteten Zustand „Zwei minus“ in Wahrheit nur im Zustand drei oder vier ist, gar nicht erst zulassen zu wollen. Innerhalb der Zustandsnoten gibt es dann für die Preise Handelsspannen, die nach oben oder unten ausgenutzt werden können.

Die Note 1 wird in aller Regel nicht offen gehandelt, wenn, dann selten nur unter Insidern und Clubmitgliedern, da die Kosten, die erforderlich sind, um einen Wagen auf Zustand Eins zu halten oder ihn gar wieder in Zustand Eins zu versetzen, extrem hoch sind. Ein Einser-Besitzer wird in aller Regel sein Auto lebenslang nicht mehr hergeben wollen, Erbfälle sind daher der Regelfall für einen Besitzerwechsel.

Obwohl einige Definitionen der Zustandsnote 2 mit denen des bundesdeutschen „H-Kennzeichens“ übereinstimmen, ist die Bewertung keineswegs deckungsgleich. Tatsächlich gibt es mehr Übereinstimmungen mit der Note 3: das frisch erhaltene H-Kennzeichen sichert einigermaßen einen Zustand 3 ab, ist jedoch durchaus kein Nachweis, ein Fahrzeug befinde sich im Zustand 2. Dies wird oftmals zwar der Fall sein, jedoch oftmals auch nicht, weil nicht alle Details original sind. Fehlkäufe angeblicher Zustand-Zwei-Fahrzeuge sind letztlich oft die teuersten Käufe, wenn sich dann herausstellt, dass etliche Merkmale zur Originalität nicht gegeben sind. Daher ist immer eine kundige Begleitung beim Kauf anzuraten, wenn eigene Kompetenz beim Käufer fehlt. Experten sind in den Markenclubs zu finden, oftmals mit höherem speziellen Wissensstand als die mit breiter Basis arbeitenden Kraftfahrzeug-Sachverständigen und Gutachter.

Obwohl sich Zustände nur auf das Gesamtfahrzeug beziehen (also nicht „im wesentlichen Zustand 2“ oder „Karosserie Zustand 3“), ist der Wert eines Oldtimers von vielen wertbildenden Faktoren abhängig. Wenn etwa eine Baugruppe oder ein Merkmal deutlich vom Gesamtzustand abweicht (Zustand-3-Oldtimer mit Motorschaden oder mit neuem Motor), müssen Mehrwerte oder Reparaturkosten gesondert berücksichtigt werden, um einen realistischen Marktpreis zu erhalten. Die Wiederaufbau-Kosten sind dabei regelmäßig höher als der Marktwert. Aus diesem Grund gibt es etwa für „Zustand 1“-Autos keinen signifikanten Markt. Als Faustformel für den Wert eines Oldtimers gilt die „3-zu-1-Regel“, die besagt, dass man für drei Euro, die man in den Wagen investiert, bei einem Verkauf nur einen zurückerhält. Zudem bleibt der Wert der eigenen Arbeitskraft unberücksichtigt.

Der FIVA-Fahrzeugpass (FIVA Identity Card) wird von der FIVA für anerkannte historische Fahrzeuge nach einer Prüfung ausgegeben. In Deutschland ist die Nationale Vertretung der FIVA der ADAC. Der Pass hat eine Gültigkeit von zehn Jahren und dient der zweifelsfreien Identifizierung eines Fahrzeuges, um so den immer häufiger auftretenden Fälschungen von Fahrzeugen vor allem im Hochpreissegment entgegenzuwirken. Der FIVA-Pass trifft jedoch keine Aussage über die Originalität eines Fahrzeugs. Hierauf wird in einer Art Disclaimer auf der Rückseite des Dokumentes hingewiesen.

Die Einstufung nach Baujahren entspricht der o. g. Klassifizierung von A bis G.

Die Technische Klassifikation erfolgt über Fahrzeugklassen und Erhaltungsgruppen. Die am häufigsten auftretende Klassifizierung ist „A3“. „A1“ und „A2“ sind sehr selten.

Eine Avantgarde der Oldtimerszene bildete sich bereits im frühen 20. Jahrhundert. In England steigerte der London to Brighton Veteran Car Run das öffentliche Interesse an der Extravaganz historischer Fahrzeuge. Von dort brachten Sammler ungewöhnliche Autos nach Deutschland. Die Besitzer schlossen sich Clubs an und werden inzwischen auf internationaler Ebene durch den FIVA repräsentiert. Die optische Attraktivität der Oldtimer in Verbindung mit allgemeiner Begeisterung für Technik und dem hohen Freizeitwert des Hobbys ließ schließlich eine breite Szene entstehen. Zum Erhalt der Originalität der Fahrzeuge hat sich ein geschäftliches Umfeld entwickelt, das neben Händlern und spezialisierten Werkstätten auch die Fachpresse und Websites einschließt. Oldtimer-Fans sind auch zunehmend eine Zielgruppe der Fremdenverkehrswerbung. Ein Beispiel dafür ist das „Oldtimerland Bodensee“, das von Touristik-Organisationen, Museen, Messe-Veranstaltern u.ä. gemeinsam vermarktet wird.

Inzwischen hat sich, neben der bisher hauptsächlich behandelten Originalitäts-Fraktion der Oldtimerszene, eine meist recht junge und vitale Szene herausgebildet, die Oldtimer als einen Teil ihres Lebensstils betrachten. Herausragend hier sicherlich die Rockabilly- und Hot-Rod-Szene, die mit Sicherheit einen bedeutenden Teil der, wenn auch zumeist US-amerikanischen, Automobilgeschichte und -kultur repräsentiert. Diese Szenen sind aufgrund ihrer subkulturellen Abgrenzung und fehlender Vorschriftswerke eher zugänglich, wenn finanzielle Mittel weniger im Vordergrund der Beschäftigung mit interessanten Fahrzeugen stehen. Hier werden beispielsweise auch Oldtimer, die sich nicht im Originalzustand befinden, gesucht und geschätzt. Meistens ist ein zeitgenössisches Tuning von Fahrzeugen dabei durchaus Ziel von Umbauten und Leistungssteigerungen. Bei der herkömmlichen Bewertung zur Vergabe eines H-Kennzeichens wie auch von Oldtimerversicherungen wird diese wachsende Szene in Deutschland bisher wenig beachtet.

Oldtimer sind im öffentlichen Straßenbild nur begrenzt wahrnehmbar, da der Bestand zugelassener Oldtimer nur gut ein halbes Prozent des Fahrzeuggesamtbestandes ausmacht und ihre Laufleistung etwa ein Zehntel ist. Daher werden sie der interessierten Öffentlichkeit in Verkehrsmuseen präsentiert. Neben diesen Dauereinrichtungen werden Oldtimer temporär auf Fachmessen sowie im Rahmen von Oldtimertreffen gezeigt.

Rund um den Globus finden zwischen Frühling und Herbst Oldtimertreffen statt. Bei diesen Ereignissen, die oftmals von einschlägigen Clubs organisiert werden, können die Besitzer, die ja meist erheblichen Aufwand für die Ersatzteilbeschaffung und Restaurierungsarbeit hineingesteckt haben football tops online, ihre Oldtimer dem Publikum vorführen. Auch die Fahrzeughersteller entdeckten in den vergangenen Jahren den Werbewert der älteren Fahrzeuge ihrer Produktion, bauten Fahrzeugmuseen auf und unterstützen (zumeist) die Markenclubs.

Oldtimerrallyes werden auf lokalem, regionalem bis hin zu internationalem Niveau gefahren. Beispiele für Rallyes mit internationalem Charakter sind die Mille Miglia in Italien, die Sachs Franken Classic und der AvD-Oldtimer-Grand-Prix in Deutschland, die Flying Scotsman in Großbritannien oder die Silvretta Classic und Ennstal-Classic in Österreich.

Hierbei geht es größtenteils um Gleichmäßigkeitsprüfungen (auf nicht-internationalem Niveau oftmals auch Orientierungsaufgaben) und nicht um das Erreichen von Bestzeiten. Es wird hierfür eine Vielzahl an sportlichem Gerät in die Fahrzeuge eingebaut, angefangen bei Funkuhren und Wegstreckenzähler bis hin zu Rallycomputern. Wie auch bei anderen Sportarten geht es vielen Teilnehmern eher um das Fahren und den sozialen Aspekt als um das Erreichen des ersten Platzes – trotz des Ehrgeizes, den einige Teilnehmer entwickeln, ist es kein Profisport.

Historische Automobile sind in den letzten Jahren auch als Wertanlage nach der Weltwirtschaftskrise begehrt. Serienfahrzeuge der Marken Bugatti, Duesenberg und Mercedes-Benz sowie Rennfahrzeuge der Hersteller Ferrari, Maserati und Porsche „erfuhren“ rasante Wertzuwächse von bis zu 600 Prozent bezogen auf das Jahr 2008. Der seit 2000 bestehende DOX (Deutscher Oldtimer Index) hat eine durchschnittliche Zuwachsrate von 5,6 Prozent und sich bis 2014 mehr als verdoppelt. Einzelne Fahrzeuge wie Mercedes-Benz W 198 oder Porsche 911 Carrera RS erhielten von 2000 bis 2014 den 12-fachen Wertzuwachs. Im Hochpreissegment der „zehn Meister der Rendite“ befinden sich daneben AC Cobra, Aston Martin DB5, Bentley R-Type Continental, BMW 507, Bizzarrini GT 5300, Ferrari GT Lusso, Lamborghini Miura und Maserati Ghilbi Spider, deren Wert sich seit 2000 bis 2015 mindestens versechsfacht hat, während sich der Wert für Klassiker im niedrigen Preissegment im gleichen Zeitraum verdoppelte.

Robin Martin Kåss

Robin Martin Kåss (født 10. januar 1977 i Dublin) er en norsk lege og politiker (Ap) som siden 2015 er ordfører i Porsgrunn kommune. I 2016 ble han valgt til leder av Grenlandsrådet som består av kommunene Skien, Porsgrunn glass water bottles india, Bamble, Kragerø, Drangedal og Siljan

Han var statssekretær i Jens Stoltenbergs andre regjering, det siste året for Jonas Gahr Støre i Helse- og omsorgsdepartementet inntil regjeringsskiftet etter Stortingsvalget i 2013. Han er bosatt på Eidanger i Porsgrunn kommune.

Han ble tidlig med i Arbeidernes ungdomsfylking og Juvente. Senere ble han også med i Europeisk Ungdom. Han ble valgt inn i Porsgrunn bystyre og formannskap i 1995. Etter militærtjeneste på KNM «Stavanger» begynte å han å studere medisin ved University of Liverpool. Før og i studietiden jobbet han på magnesiumfabrikken på Herøya.

I 2004 begynte han som fastlege ved Solum Legesenter i Skien og ble senere også medisinskfaglig ansvarlig ved Skien legevakt og ved voldtektsmottaket i Telemark. Han er nå bedriftslege for ulike virksomheter i Grenland gjennom Stamina bedriftshelsetjeneste

I 2007 ble han valgt til leder i Porsgrunn Arbeiderparti og ble senere samme år på nytt valgt inn i Porsgrunn bystyre. Han ble gjenvalgt til bystyret 2011 how to tenderize meat without mallet.

I oktober 2008 ble han utnevnt til statssekretær i Olje- og energidepartementet. I juni 2010 ble han utnevnt til statssekretær i Helse- og omsorgsdepartementet, en stilling han hadde til regjeringen Stoltenbergs avgang i oktober 2013.

I 2015 var Kåss ordførerkandidat for Porsgrunn Arbeiderparti. Ved kommunevalget samme år gikk Arbeiderpartiet fram med 7,4 prosent og fikk 40 where can i get glass bottles,6% av stemmene what is a meat tenderizer. Robin Kåss ble deretter valgt til ordfører i Porsgrunn.

Bamble: Hallgeir Kjeldal (Ap)
Bø: Olav Kasland (V)
Drangedal: Tor Peder Lohne (Sp)
Fyresdal: Erik Skjervagen (Ap)
Hjartdal: Bengt Halvard Odden (Ap)
Kragerø: Jone Blikra (Ap)

Kviteseid: Tarjei Gjelstad (Ap)
Nissedal: Halvor Homme (Ap)
Nome: Bjørg Tveito Lundefaret (Ap)
Notodden: Gry Bløchlinger (Ap)
Porsgrunn: Robin Martin Kåss (Ap)
Sauherad: Mette Haugholt (Ap)

Seljord: Halfdan Haugan (Ap)
Siljan: Kjell Abraham Sølverød (Sp)
Skien: Hedda Foss Five (Ap)
Tinn: Bjørn Sverre Birkeland (Sp)
Tokke: Jarand Felland (Sp)
Vinje: Jon Rikard Kleven (Sp)

Liste des principaux allergènes

Si vous disposez d’ouvrages ou d’articles de référence ou si vous connaissez des sites web de qualité traitant du thème abordé ici, merci de compléter l’article en donnant les références utiles à sa vérifiabilité et en les liant à la section «&nbsp sports jerseys cheap;Notes et références » ( best glass water bottle, comment ajouter mes sources ?).

Un allergène est une substance capable de provoquer une réaction allergique chez un sujet préalablement sensibilisé. Les allergènes sont très nombreux, très variés, et concernent une grande population, en partie dans les pays développés.

Les allergies professionnelles sont courantes, notamment dans certaines professions exposées. Les éleveurs, travailleurs du bois et ouvriers en contact avec des allergènes (industrie chimique, pétrolière, etc.) peuvent se sensibiliser et être victime de rhinite évoluant vers un asthme chronique parfois accompagné d’urticaire ou d’œdèmes, éventuellement mortels. On ne les classe pas toujours dans les maladies professionnelles. C’est un des domaines relevant de la médecine du travail.

Note: Les pourcentages reflètent la proportion d’enfants allergiques sensibles à cet allergène[réf. souhaitée]. On en déduit que très souvent stainless insulated water bottle, l’individu allergique est sensible à de nombreux allergènes différents (ce qui explique que la désensibilisation soit souvent impossible).

Kurtschatow (Kasachstan)

Kurtschatow (kasachisch und russisch Курчатов) ist eine Stadt in Kasachstan mit rund 10.717 Einwohnern (2009). Sie liegt im Gebiet Ostkasachstan an den Ufern des Flusses Irtysch, überwiegend linksufrig, südwestlich des Flusses.

Der stark mäandrierende Fluss Irtysch kommt aus China, das etwa 400 km südöstlich liegt, und durchfließt auf dieser Strecke den über 100 km langen Saissansee. Irtysch fließt weiter nach NNW und erreicht 400 km Luftlinie weiter Russland. Russisches Gebiet liegt auch 100 km östlich von Kurtschatow und begleitet in diesem Abstand auch den Fluss Irtysch, der 350 km Luftlinie nordnordwestlich der Stadt nach Russland fließt.

Linksufrig den Irtysch flußauf verläuft die Straße R-174 über die man nach 143 km Semei, ehemals Semipalatinsk, am rechten Ufer liegend, erreicht. Eine ähnliche Route wählt die Bahn. In Semei gibt es einen Flughafen glass bottles for water.

In der Gegend wächst wenig Vegetation, am meisten in der Nähe des Flusses.

Google Maps zeigt (Stand 6. November 2016) im Atombobenversuchsgelände westlich der Stadt Kurtschatow stellenweise grobe Schraffen, die das Erkennen von Details erschwert.

Kurtschatow trug als Geschlossene Stadt die Adressen Semipalatinsk-21 und Moskau-400.

Die Stadt wurde nach dem Physiker Igor Wassiljewitsch Kurtschatow benannt.

Der Ort bekam 1948 die Stadtrechte verliehen und war früher eine Geschlossene Stadt und das Verwaltungszentrum des ehemaligen Atomwaffentestgeländes Semipalatinsk, in dem 1949–1989 über 400 über- und unterirdische Atombombenversuche stattfanden.

Von den rund 11.000 Einwohnern sind circa 54 Prozent Russen, 39 Prozent Kasachen, 2 Prozent Ukrainer, 1,4 Prozent Deutsche und 3,6 Prozent anderer Nationalität.

Verwaltungszentrum: Öskemen

Städte: Ajagös | Kurtschatow | Ridder | Saissan&nbsp handheld running water bottle;| Schar | Schemonaicha | Semei | Serebrjansk | Syrjanowsk

Siedlungen: Aqtogai | Glubokoje

Robert Strachan

Robert Martin Strachan (December 1, 1913 – July 21, 1981) was a trade unionist and politician sweater shaver canada. He was the longest serving Leader of the Opposition in British Columbia history.

Born in Glasgow, Scotland, Strachan was a carpenter by trade. He immigrated to Canada after quitting a 10-shilling-a-week job as messenger boy in Glasgow to go to Nova Scotia on a $10-a-week farm labor scheme kids goalkeeper shirt. He moved west, in 1931, to the northern B.C. copper-smelting town of Anyox and then to Powell River, where he became a carpenter and an active unionist eventually becoming British Columbia head of the Brotherhood of Carpenters and Joiners of America.

In 1952, he was elected to the British Columbia Legislative Assembly as an MLA for the socialist Co-operative Commonwealth Federation. In 1956, he was elected CCF leader thus becoming Leader of the Opposition to the Social Credit government of W.A.C. Bennett. Strachan’s CCF ran in the 1960 general election on the platform of nationalizing the province’s private hydro-electric company, B.C. Electric. Bennett denounced the idea during the election campaign but, in 1961, turned around and announced plans to do exactly that in order to create BC Hydro leading Strachan to denounce the Social Credit government as hypocrites.

He remained leader after the party transformed into the British Columbia New Democratic Party in 1961. He defeated a leadership challenge by “Young Turk” Thomas Berger in 1967, but sensing a mood for change he stepped down in 1969.

Strachan remained in the legislature, however, and was appointed Highways Minister when the NDP formed government for the first time as a result of the 1972 general election football custom uniforms. He was appointed to the new position of Minister of Transport and Communications in 1973. Strachan oversaw the implementation of the NDP’s promise to institute public automobile insurance and was responsible for the creation of the government owned Insurance Corporation of British Columbia. Strachan left politics in 1975 when he was appointed the province’s agent general to the United Kingdom by Premier Dave Barrett. He served in the position for almost two years.

He died of lung cancer in 1981.

Vierpuntspiegelloopkever

De vierpuntspiegelloopkever (Notiophilus quadripunctatus) is een keversoort uit de familie van de loopkevers (Carabidae). De wetenschappelijke naam van de soort werd in 1826 gepubliceerd door Pierre François Marie Auguste Dejean.

De soort komt voor in West-Europa, het Middellandse Zeegebied en in Macaronesië. Ook in België en in Nederland komt de soort voor, zij het zeldzaam. De kever vertoont gelijkenis met de veel algemenere tweevlekspiegelloopkever (Notiophilus biguttatus) cool soccer goalie jerseys. Het opvallendste onderscheid is dat bij Notiophilus quadripunctatus de vierde tussenruimte van de dekschilden (de tussenruimte waarin zich de haarstippen bevinden) duidelijk breder is dan de aangrenzende tussenruimten; bij N. biguttatus is die ruimte ongeveer even breed als de omliggende. De achterhoeken van het halsschild zijn recht (90°), die van N. biguttatus scherp (<90°). Het voorhoofd draagt tussen de ogen 7–10 relatief fijne kielen water tumbler with straw, terwijl N insulated coffee thermos. biguttatus daar 6 relatief grove kielen heeft.

Entstehung eines Monsuns

Die Entstehung eines Monsuns wird durch eine große Anzahl von Einflussfaktoren geprägt, wobei deren Zusammensetzung und damit die Ausprägung und Stärke eines Monsunphänomens ortsspezifisch ist. Dennoch gibt es Faktoren, die allen regionalen Monsunen gleich oder zumindest unspezifisch genug sind, um die Grundlagen zur Herausbildung eines Monsunphänomens zu erläutern. Dabei ist das Hauptziel, Kriterien zu finden, welche sich auf alle Monsunphänomene gleichermaßen anwenden lassen und zu deren Klassifikation – wie zur Definition eines Monsuns überhaupt – herangezogen werden können. Man bezeichnet die auf dieser Basis aufgestellten Kriterien als Monsunkriterien.

Jahreszeitliche, große Windrichtungsänderungen (Monsunwinkelkriterium) entstehen zunächst wegen der Verlagerung der innertropischen Konvergenzzone (ITC – inter tropic conversion), einer Tiefdruckrinne, welche durch die Erwärmung und das Aufsteigen der Luft in der Nähe des Äquators entsteht. Durch den vergleichsweise niedrigen Druck der ITC wird Luft angezogen und es entstehen Winde, die Passate. Die innertropische Konvergenzzone folgt mit leichter Verzögerung der durch die Neigung der Erdachse hervorgerufenen Wanderung des Zenitstandes der Sonne zwischen den Wendekreisen. Dabei wird die ITC im Falle eines Monsunphänomens durch ein kontinentales Bodentief beeinflusst, welches man auch als Monsuntief bezeichnet und das durch die starke Erwärmung der über den Kontinenten befindlichen Luftmassen hervorgerufen wird. Grund für die stärkere Erwärmung der Luft über den Kontinenten sind die unterschiedlichen thermischen Eigenschaften der Land- und Meeresoberflächen. Die Erwärmung, aber auch die Abkühlung der Landoberfläche erfolgt dabei etwa zwei- bis dreimal so schnell wie die der Wasseroberfläche.

Kernbereiche der ITC-Beeinflussung durch ein Monsuntief bilden beispielsweise die Indus-Ebene und die tibetische Hochebene (Lit.: Weischet 2002). Bedingt durch diese Beeinflussung der ITC verschieben sich jedoch auch die Passate. Dabei erhalten die Winde auf der Nordhalbkugel durch die in Bewegungsrichtung nach rechts ablenkende Corioliskraft eine westliche Komponente und es entsteht der Südwest-Monsun (eigentlich Südwest-Monsunwind). Auf der Südhalbkugel wird der Passatwind entgegengesetzt hierzu in Bewegungsrichtung nach links, also ebenfalls nach Westen, zu einem Nordost-Monsun (eigentlich Nordost-Monsunwind) abgelenkt (Lit.: Borchert 1993).

Während seines Weges vom Ozean zum Kontinent nimmt der Monsunwind über den Wasserflächen Feuchtigkeit auf und regnet diese am Luv von Wetterscheiden wie dem Himalaya zu großen Teilen ab. Der Sommermonsun ist daher in diesen Regionen durch sehr humide Verhältnisse geprägt, welche den Charakter einer Regenzeit annehmen können und dies bei voll ausgeprägten Monsunen in der Regel auch tun (Monsunregen).

Im jeweiligen Winter bilden sich hingegen Hochdruckgebiete über den Kontinenten aus. Die ITC verlagert sich in der Folge wieder in Äquatornähe bzw. überschreitet diesen in Richtung der jeweils anderen Erdhalbkugel. Dadurch werden der Nordost-Passat auf der Nordhalbkugel und der Südost-Passat auf der Südhalbkugel zum jeweils dominierenden Wind. Diese werden auch als Wintermonsun bezeichnet und führen trockene, kontinentale Luftmassen mit sich. Sie äußern sich daher auch meist in einer ausgeprägten Trockenzeit.

Monsunphänomene werden maßgeblich durch die ungleichmäßige Erwärmung der Oberflächen von Kontinenten und Ozeanen hervorgerufen. Zu verstehen, wie und warum sich diese Oberflächen unterschiedlich erwärmen, ist daher auch eine Grundvoraussetzung zum Verständnis eines Monsunphänomens überhaupt.

Alle Oberflächen innerhalb einer begrenzten Umgebung, also insbesondere ohne die Wirkung von Schatten, Bewölkung und Sonnenstand zu berücksichtigen, werden von der Sonne gleich stark bestrahlt, erhalten also auch die gleiche Menge an Sonnenenergie. Man bezeichnet diese Strahlungsmenge auch als Globalstrahlung. Es zeigt sich jedoch, dass verschiedene Oberflächen trotzdem verschiedene Oberflächentemperaturen aufweisen, wobei sich diese Temperaturunterschiede auch meist in die Tiefe fortsetzen. Bei einer hohen Globalstrahlung weisen dunkle Oberflächen höhere Temperaturen auf als helle Oberflächen mit ansonsten identischen Eigenschaften, was der niedrigeren Albedo dunkler Oberflächen geschuldet ist.

Noch deutlicher wird diese unterschiedliche Erhitzung bei Oberflächen unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung. Im Kontrast zu Wasseroberflächen zeigen Sandstrände, Wüsten und als Extrem bestimmte metallische Oberflächen wie Bleilegierungen eine sehr hohe Oberflächentemperatur auf. Dies sind allesamt gewöhnliche bis sehr gute Wärmeleiter, jedoch mit einer vergleichsweise geringen spezifischen Wärmekapazität (bei Blei 129 J/(kg·K)). Dies bedeutet, dass sich diese Materialien durch geringe Energien relativ stark erwärmen. Bedingt wird jedoch nicht nur eine schnelle Erwärmung, sondern auch eine schnelle Abkühlung solcher Oberflächen, da sie nicht viel Energie speichern können und daher auch bei kleineren Wärmeströmen sehr schnell auf wechselnde Umgebungstemperaturen reagieren. Wasser hat mit 4187 J/(kg·K) eine vergleichsweise sehr hohe spezifische Wärmekapazität und kann dadurch auch bei einer vergleichsweise geringen Temperaturänderung sehr viel Energie speichern bzw. abgeben.

Wasser ist mit einem Wärmeleitkoeffizient von 0,6 W/(m·K) nur ein schlechter Wärmeleiter, vergleichbar beispielsweise mit Glas. Die während des Tages an der Wasseroberfläche aufgenommene Energie wird also nicht gleich von den Tiefen des Gewässers „verschluckt“. Diesen Effekt kann man nachvollziehen, indem man versucht, in einem See oder unbeheizten Freibad zu tauchen. Man stellt hierbei schnell fest, dass solange die Sonne auf die Wasseroberfläche scheint, diese auch am wärmsten ist und schon kurz unter ihr, in der Regel nur wenige Dezimeter, bereits sehr viel kältere Wasserschichten auftreten.

Doch ebenso wie sich ein See oder analog ein Ozean von oben her aufheizt, so kühlt er sich auch von oben wieder ab. Im Herbst zeigen daher Gewässer in der Regel eine wesentlich höhere Temperatur als ihre Umgebung und zwar umso mehr, je länger sie sich im Sommer ungestört langsam von oben nach unten aufheizen konnten, wobei dies jedoch keineswegs linear geschieht und die Dichteanomalie des Wassers hierbei eine große Rolle spielt.

Man kann Gewässer zusammenfassend als eine Art natürliche Klimaanlage betrachten. Sie tendieren immer dazu Temperaturextreme auszugleichen und beispielsweise treten an der norddeutschen Küste wesentlich mildere Temperaturen auf als in Süddeutschland. Dies gilt sowohl im Tagesgang zwischen Tag und Nacht, als auch im Jahresgang zwischen Sommer und Winter und ist bedingt durch den Einfluss des maritimen Klimas.

Für Landoberflächen kann man durch ihre schiere Vielfalt keine allgemeingültig charakteristischen Werte angeben, es gilt jedoch, dass die spezifische Wärmekapazität bei ihnen wesentlich kleiner als bei Wasseroberflächen ist und auch die Wärmeleitfähigkeit eher geringer ausfällt, was jedoch wesentlich stärker von der Art und Bedeckung des Bodens abhängt. Je mehr Pflanzenbewuchs hierbei vorhanden ist, desto geringer ist auch der Unterschied zu Wasseroberflächen, da Lebewesen zu einem großen Teil aus Wasser bestehen.

Als Resultat der unterschiedlichen Oberflächentemperaturen zeigt sich auch ein Unterschied in den Temperaturen der darüber befindlichen Luftmassen. Dieser wird primär durch den Temperaturgradienten und die durch ihn hervorgerufene natürliche Konvektion, aber auch durch die von der Oberfläche ausgehende und relativ langwellige Wärmestrahlung verursacht. Entscheidend für ersteres ist der durch vielerlei Einflüsse bestimmte Wärmeübertragungskoeffizient der Oberfläche.

Überträgt man die im obigen Abschnitt dargelegten thermischen Oberflächeneigenschaften von Kontinenten und Ozeanen auf sehr große Wasser- und Landoberflächen, so können sich selbst im globalen Maßstab wesentliche Temperaturunterschiede der über diesen Oberflächen aufgeheizten bzw. abgekühlten Luftmassen ergeben.

Beispielhaft für den Fall des Sommermonsuns veranschaulicht ist dies in der rechten Abbildung. Da sich die Luftmassen über dem Kontinent im Sommer, also bei einer hohen Bestrahlungsstärke, wesentlich schneller erwärmen als über dem Ozean, sind die auf diese Weise durch die thermische Energie beschleunigten Luftteilchen wesentlich besser dazu in der Lage, der Gravitation entgegenzuwirken als die langsameren Teilchen über dem Ozean cheap football socks uk. Auf diese Weise wird über dem Kontinent der Druckgradient reduziert und es bildet sich ein starkes thermisches Bodentief aus. Der Luftdruck am Boden des Kontinents ist also geringer als über der Wasseroberfläche des Ozeans, sinkt hierfür jedoch auch weniger schnell ab. Dies bedingt, relativ zum Kontinent gesehen, ein thermisches Hoch über dem Ozean, ein Höhenhoch über dem Kontinent und dementsprechend auch wiederum ein Höhentief über dem Ozean.

Da Wind bzw. Luft immer vom Ort des höheren zum Ort des niederen Drucks strömt, also vom Hoch zum Tief, bildet sich ein für diese Dynamik typischer Kreislauf aus. Die Kraft, die diese Zirkulation auslöst, bezeichnet man als Druckgradientkraft (Abbildung rechts). Sie wird durch horizontale wie vertikale Druckunterschiede hervorgerufen, wobei die horizontale Komponente des resultierenden Windvektors die Hauptrolle spielt. Am thermischen Tief, oder auch Bodentief, beginnt die Luft aufzusteigen (Konvektion) und erzeugt hierbei den Druckunterschied, der nun die Luft horizontal aus dem Bodenhoch zum Bodentief strömen lässt (Konvergenz). Dieser Bodenwind ist der eigentlich vom Menschen spürbare Wind und hat je nach Art und Region unterschiedlichste Namen erhalten. Beim Aufsteigen der Luft vom Bodentief zum Höhenhoch über dem Kontinent wird die Temperatur der Luft immer weiter gesenkt, was irgendwann zur Unterschreitung des Taupunktes, also zur Kondensation und Wolkenbildung führt (Joule-Thomson-Effekt). Der resultierende Niederschlag und die gegen Sonnenstrahlen abschirmende Wolkendecke lassen dadurch das Bodentief über dem Kontinent als Schlechtwetterphänomen erscheinen. Da sich die aufgestiegene Luft nicht am Höhenhoch ansammeln kann und auch hier eine Druckgradientkraft in Richtung des Höhentiefs wirkt, strömt nun in der Höhe ein Wind in Gegenrichtung zum Bodenwind zurück zum Ozean und sinkt dort auch wieder ab, womit der Kreislauf geschlossen ist.

Einen wichtigen Kreislauf dieser Art stellt die so genannte Hadley-Zelle dar. Sie wird zwar auch durch eine unterschiedliche Erwärmung verursacht, jedoch nicht aufgrund der unterschiedlichen Oberflächeneigenschaften, sondern aufgrund der Breitenabhängigkeit der Sonneneinstrahlung, hervorgerufen durch den unterschiedlichen Einfallswinkel der Sonnenstrahlen. Diese stellt, zusammen mit der innertropischen Konvergenzzone (ITC – intertropical convergence), einer Rinne von äußerst stabilen und starken Tiefdruckgebieten und Teil der Hadley-Zelle best insulated water bottle, die Basis für die Ausprägung eines Monsuns dar. Der Bodenwind bewegt sich dabei nicht in der Hadley-Zelle entlang des Druckgradienten direkt vom subtropischen Hochdruckgürtel zur äquatorialen Tiefdruckrinne, sondern wird durch die Corioliskraft abgelenkt. Es entstehen daher keine Nord- bzw. Südwinde, sondern Nordost- bzw. Südostwinde, die man als Passatwinde bezeichnet.

Zusätzlich zur Druckgradientkraft muss man auch morphologische Faktoren (Land-Meer-Verteilung, Gebirge als Wetterscheiden), die Windreibung, die Zentrifugalkraft und vor allem die Corioliskraft berücksichtigen, um ein realistischeres, jedoch ebenfalls noch recht idealisiertes Bild von der letztendlichen Wetterdynamik eines Monsuns zu erhalten. Sowohl bei der Coriolis- als auch bei der Zentrifugalkraft, handelt es sich um Scheinkräfte, die für den nicht mitbewegten Beobachter nicht existieren. Bei der Zentrifugalkraft ist lediglich die Rotationsbewegung entscheidend, weshalb sie für Monsune als solches auch keine gesonderte Bedeutung besitzt.

Die Corioliskraft hingegen wirkt auf alle bewegten Körper, die sich nicht parallel zur Erdachse bewegen und lässt diese aus der Sicht eine mitrotierenden Beobachters ablenken. Da dies für alle im Rotationssystem der Erde befindlichen Beobachter der Fall ist, wird der Ursprung dieser Ablenkung subjektiv einer Kraft zugeschrieben, eben der Corioliskraft. Diese nimmt in ihrer horizontalen Komponente mit ansteigenden Breitengraden an Stärke zu. Sie ist daher an den Polen maximal und zeigt mit abnehmender Entfernung zum Äquator eine immer geringe Ausprägung, bis sie schließlich am Äquator selbst gleich Null ist. Jeder Wind auf der Nordhalbkugel wird durch die Corioliskraft in Bewegungsrichtung nach rechts, jeder Wind auf der Südhalbkugel in Bewegungsrichtung nach links abgelenkt. Dies ist entscheidend, da sich nur auf diese Weise eine Windströmung mit Ost-, West-, oder gar erdachsenparallelen Komponenten, also auch die Passate und Jetstreams, im scheinbaren Widerspruch zur Druckgradientkraft erklären lassen.

Bei der Land-Meer Verteilung stellt sich ein enger Zusammenhang zwischen der Stärke des Monsuns und der Nord-Süd-Verteilung von Landmassen und Ozeanen ein. Die stärksten Monsune treten bei einer ausgeprägten Verteilung dieser Art auf, da sich so der Effekt des wandernden Zenitstandes der Sonne in Bezug auf die unterschiedlichen thermischen Oberflächeneigenschaften am deutlichsten zeigt.

Bis zu diesem Punkt handelt es sich noch nicht generell um eine wirklich monsunspezifische Entwicklung, da ja hierfür nicht die Entstehung eines stabilen Drucksystems nötig ist, sondern, wie in der Klassifizierung schon ausgeführt, eine relativ stabile Winderscheinung, die sich in ihrer Hauptwindrichtung jedes Halbjahr um eine bestimmte Gradzahl wechseln muss. Wesentlicher Antriebsmotor ist hierbei, wie ebenfalls schon ausgeführt wurde, die Sonneneinstrahlung und die hierdurch bedingte Hadley-Zelle mit ihren Passatwinden.

Um die Entstehung eines Monsuns zu verdeutlichen, muss zunächst ein theoretischer Idealfall der atmosphärischen Zirkulation als Gedankenexperiment zugrunde gelegt werden, um hieran später den Unterschied zur realen Situation eines Monsuns zeigen zu können.

In diesem Gedankenexperiment gibt es keine unterschiedlichen Oberflächen auf der Erde. Sie würde sich also bei gleicher Energiezufuhr überall gleich stark erwärmen. Die für die Erwärmung notwendige Sonnenenergie ist beim Umlauf der Erde um die Sonne (siehe Artikel Jahreszeiten) nicht konstant und der Zenitstand der Sonne pendelt daher im Verlauf des Jahres zwischen den Wendekreisen. Es ergibt sich folglich auch in diesem theoretischen Fall ein im Jahresverlauf schwankendes Wetter. Dies äußert sich beispielsweise in den entlang der Längengrade wandernden Kalmen. Es handelt sich dabei um die in der Segelschifffahrt ehemals gefürchteten windstillen Zonen im Bereich der aufeinandertreffenden Passatwinde, also um das Zentrum der ITC. Die ITC würde also im Verlauf des Jahres auf allen Längengraden gleichmäßig noch Norden bzw. Süden vom Äquator abweichen, jedoch nur in einem sehr begrenzten Ausmaß, da die nötige maximale Strahlungsleistung sehr nahe am Äquator liegen würde. Zu berücksichtigen ist dabei aber auch, dass die ITC sich nur mit einer bestimmten Trägheit entwickelt und dem Zenitstand der Sonne nur im Abstand von ungefähr einem Monat folgt.

Beobachtet man den realen Verlauf der ITC auf einer globalen Ebene (siehe hierzu die Weblinks), so zeigt sich discount football uniforms, dass diese in Nähe von großen Kontinenten in deren Richtung wandert. Die ITC ist also keineswegs gleichmäßig über die Längengrade verteilt bzw. sie liegt nicht auf einer einzigen geographischen Breite, sondern schwankt teilweise recht stark um bis zu 30 Breitengrade nach Norden und Süden. Auch ist zu beachten, dass der Grad dieser Verzerrung durch den jeweiligen Kontinent davon abhängt, ob auf diesem Kontinent gerade Sommer oder Winter ist. Vorausgesetzt die Sonneneinstrahlung auf dem jeweiligen Kontinent ist zum Zeitpunkt der Betrachtung groß genug, bildet sich hier ein stabiles und starkes Bodentief aus.

Würde die ITC nun in Äquatornähe verbleiben, so müssten zwischen den Wendekreisen zwei große Konvergenzzonen existieren. Es kann sich jedoch nur eine große Konvergenzzone ausbilden, da für die Konvergenz nur die relative, nicht jedoch die absolute Erwärmung von Luftschichten eine Rolle spielt. Sobald also die Luftschichten über dem Kontinent so stark erwärmt werden dortmund football shirt, dass der Luftdruck hier unter den Luftdruck über dem Ozean sinkt, wird die ITC sich automatisch in Richtung des Kontinents bewegen und somit das thermische Bodentief über dem Kontinent der Tiefdruckrinne der ITC einverleiben. Je größer diese Druckdifferenz ist, desto schneller und weitgehender ist auch die Ablenkung der ITC nach Norden bzw. Süden. Zusammen mit der ITC verlagert sich jedoch eben auch dessen Windsystem, die Passatzirkulation. Sowohl vom Norden als auch vom Süden her strömen starke Bodenwinde aus den subäquatorialen Hochdruckgürteln in Richtung der ITC und werden dabei von der Corioliskraft abgelenkt. Es entstehen dadurch der Nordost-Passat nördlich der ITC und der Südost-Passat südlich der ITC.

Im Folgenden muss man aufgrund der relativen Lage des Kontinents zur ITC immer zwischen der jeweiligen Erdhalbkugel unterscheiden. Im Sommer der Nordhalbkugel, also bei einer Erwärmung der jeweiligen Landmasse, ist diese ein Teil bzw. unterhalb der ITC. Dies hat zur Folge, dass hier der Südost-Passat den Äquator nach Norden überquert und durch die Corioliskraft in einen Wind mit Ostkomponente, den Südwest-Monsun umgewandelt wird, welcher vom Ozean zum Kontinent hin weht. Im Winter hingegen liegt die Landmasse aufgrund der Umkehrung des Zirkulationssystems nördlich der ITC und es tritt in der Folge ein Nordost-Passat vom Kontinent zum Ozean auf, welcher identisch mit dem Wintermonsun ist. Auf der Südhalbkugel ist die relative Lage genau umgekehrt, es tritt daher im südlichen Sommer (Südsommer) ein Nordwest-Monsun und im südlichen Winter (Südwinter) ein Südwest-Monsun auf. Letzterer ist dabei identisch mit dem SO-Passat. Es zeigt sich hierbei jedoch auch, dass der Sommermonsun einer Erdhalbkugel den Wintermonsun der jeweils anderen Erdhalbkugel speisen kann und daher zum Beispiel der indische und nordaustralische Monsun direkt aneinander gekoppelt sind (indisch-nordaustralische Monsunsystem).

Zu beachten ist hier auch, dass in der relativen Lage, Größe und Orografie des Kontinents in Bezug zum Ozean unterschiedliche regionale Ausprägungen existieren, welche das letztendlich entscheidende Wechselspiel der Luftdruckregime prägen. Dies resultiert in einer nicht verallgemeinerbaren Ost-West-Komponente der Monsunwinde und auch einem unterschiedlich großen Monsunwinkel. Für die letztendlich lokal wahrnehmbare Stärke und Ausprägung eines Monsunphänomens sind daher regionale Faktoren in der Regel von weit größerer Bedeutung als die Dynamik eines Monsuns in seiner Gesamtheit. Man sollte daher beispielsweise besser von einem Sommer- bzw. Wintermonsun sprechen, als von einem Südwest- oder Nordost-Monsun, da diese Bezeichnungen eine höhere Allgemeingültigkeit besitzen.

Die Übergangszeiten zwischen den beiden dominierenden Monsunwinden bezeichnet man relativ zum Sommermonsun als Vormonsunszeit und Nachmonsunszeit, wobei es je nach regionalen Bedingungen auch möglich ist diese als eigenständige Jahreszeiten festzulegen. Diese Bezeichnungen ergeben sich daraus, dass man den Sommermonsun, aufgrund des mit ihm verbundenen Monsunregens vom Typ des Solstitialregens, oft kurz den Monsun nennt.

Die Dynamische Monsuntheorie besagt, dass die starken interannuellen Schwankungen der Niederschläge nicht allein durch einen jährlich gleichen Vorgang hervorgerufen werden. Sie sollen ihre Ursache in verschiedenen Tiefs haben.

Jānis Sprukts

Jānis Sprukts (born January 31, 1982) is a Latvian professional ice hockey forward. He was drafted by Panthers as their eighth-round pick, #234 overall, in the 2000 NHL Entry Draft.

Sprukts has played two seasons of hockey in North America, then three seasons in Europe with Odense Bulldogs, ASK/Ogre, HK Rīga 2000, HPK. In 2006, he returned to North America, where he signed with the Florida Panthers. He started the 2006/2007 season in Panthers farmclub AHL team Rochester Americans clear reusable water bottle. In October 2006, after 4 games in AHL, he was called up to the Florida Panthers. On 20 October he played his first NHL game against the Philadelphia Flyers, but on 21 December worlds best water bottle, playing against the New York Rangers, recorded his first point in the NHL handphone pouch for running. On April 6 cheap football shirt, 2007, Jānis scored his first career NHL goal against Marc Denis and the Tampa Bay Lightning in a Panthers 7-2 victory. In 2009, he left North America and then played in the KHL for Dinamo Riga and CSKA Moscow.

Played for Latvia in:

Fortid

Fortid el. fortiden er tiden, tidsforløb, begivenheder og hændelser før nutiden (relativt objektive begreber), eller det kan være personlige, individuelle eller kollektive erindringer af mere el. mindre subjektiv karakter om el. fra perioder før nutiden.

Får man et “glimt” af fortiden glass bottle tops, kaldes det for et flashback.

Grammatisk benytter man almindeligvis datid til at beskrive fortidige hændelser, og vort sprog er nøje tilpasset vurderinger af, om beskrevne hændelser er foregået (fortid), foregår nu (nutid), eller forventes at foregå (fremtid).

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, forstået som for + tid er en del begrebet tid. Tid (og dermed også fortiden) kan måles i form af et tidsforløb (eller som den perioden, der forløber) mellem to hændelser. De apparater mennesket har opfundet hertil hedder ure og kalendere how do i tenderize a steak.

Tid (og dermed også fortid) indgår som den fjerde dimension i Einsteins relativitetsteori, hvor tid og rum forbindes til en form for rumtid på en måde

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, der efterfølgende har fået store filosofiske og erkendelsesmæssige konsekvenser

Beskrivelser og registrering af fortidige begivenheder og hændelsesforløb betegnes som historie og er dermed grundlaget for faget historie.

Lexington, Virginia

Lexington is an independent city in the Commonwealth of Virginia in the United States. At the 2010 census, the population was 7,042. It is the county seat of Rockbridge County, although the two are separate jurisdictions. The Bureau of Economic Analysis combines the city of Lexington (along with nearby Buena Vista) with Rockbridge County for statistical purposes. Lexington is about 57 miles east of the West Virginia border and is about 50 miles north of Roanoke, Virginia. It was first settled in 1777.

Lexington is the location of the Virginia Military Institute (VMI) and of Washington and Lee University (W&L).

Lexington was named in 1778. It was one of the first of what would be many American places named after Lexington, Massachusetts, known for being the place at which the first shot was fired in the American Revolution.

The Union General David Hunter led a raid on Virginia Military Institute during the American Civil War. Robert E. Lee and Stonewall Jackson are buried here. It is the site of the only house Jackson ever owned, now open to the public as a museum. Cyrus McCormick invented the horse-drawn mechanical reaper at his family’s farm in Rockbridge County and a statue of McCormick is located on the Washington and Lee University campus. McCormick Farm is now owned by Virginia Tech and is a satellite agricultural research center.

According to the United States Census Bureau, the city has a total area of 2.5 square miles (6.5 km2), virtually all of which is land. The Maury River, a tributary of the James River, forms the city’s northeastern boundary.

The climate in this area is characterized by hot, humid summers and generally mild to cool winters. According to the Köppen climate classification system, Lexington has a humid subtropical climate, similar to Northern Italy, abbreviated “Cfa” on climate maps.

As of the census of 2000, there were 6,867 people, 2,232 households, and 1,080 families residing in the city. The population density was 2,753.8 per square mile (,064.8/km²). The racial makeup was 86.01% White, 10.38% African American, 0.26% Native American, 1.92% Asian, 0.01% Pacific Islander and 0.48% from other races, and 0.93% from two or more races. Hispanic or Latino of any race were 4.1% of the population.

There were 2,232 households of which 18.3% had children under the age of 18 living with them, 36.9% were married couples living together, 8.8% had a female householder with no husband present, and 51.6% were non-families. 41.0% of all households were made up of individuals and 17.7% had someone living alone who was 65 years of age or older. The average household size was 2.06 and the average family size was 2.76.

In the city, the population was spread out with 11.0% under the age of 18 red lemon press, 41.4% from 18 to 24, 14.5% from 25 to 44, 16.7% from 45 to 64, and 16.4% who were 65 years of age or older. The median age was 23 years. For every 100 females there were 123.2 males. For every 100 females age 18 and over, there were 127.2 males.

The median income for a household in the city was $28,982, and the median income for a family was $58,529. Males had a median income of $35,288 versus $26,094 for females. The per capita income was $16,497. About 8.4% of families and 21.6% of the population were below the poverty line, including 12.9% of those under age 18 and 12.0% of those age 65 or over.

Today, Lexington’s primary economic activities stem from higher education and tourism. Located at the intersection of historic U.S. Route 11 and U.S. Route 60 and more modern highways, Interstate 64 and Interstate 81. With its various connections to the Civil War, Lexington attracts visitors from around the country. Places of interest in Lexington include the Stonewall Jackson House, Lee Chapel, the George C. Marshall Museum, Virginia Military Institute Museum, Museum of Military Memorabilia, and the downtown historic district. Hull’s Drive In theater attracts visitors to the area and was the first community-owned, non-profit drive-in in the U.S.

Lexington also contains a host of small retail businesses, bed and breakfast inns, and restaurants catering to a unique mixture of local, tourist, and collegiate clientele. The historic R. E. Lee Hotel, built in the 1920s good reusable water bottles, underwent extensive renovation and re-opened its doors late 2014.

Lexington has been the site for several movies. Parts of at least seven motion pictures have been filmed in the area. The first was the 1938 movie, Brother Rat, which starred Ronald Reagan. After the movie’s release he was made an honorary VMI cadet. The second was the 1958 Mardi Gras, which starred Pat Boone as a VMI cadet and the actress Christine Carère. The third was Sommersby, starring Richard Gere, Bill Pullman, James Earl Jones and Jodie Foster handheld water bottle for running. Filming for parts of several Civil War films also took place in Lexington best vacuum thermos, including the documentary Lee Beyond the Battles and Gods and Generals. In fall 2004, the director Steven Spielberg and Tom Cruise filmed scenes for War of the Worlds here, with Dakota Fanning and Tim Robbins. In June 2013, filming took place for a movie titled Field of Lost Shoes about the Battle of New Market starring Luke Benward and Lauren Holly.

The city has a number of independent newspapers. The is a weekly community paper; it also produces a free shopper known as The Weekender. The Rockbridge Weekly was noted for printing police and other local crime reports. It was bought by The News-Gazette in June 2012 and shut down. The Rockbridge Advocate is a monthly news magazine with the motto “Independent as a hog on ice”.

In 2011, the city erupted in controversy after the City Council passed an ordinance to ban the flying of flags other than the United States flag, the Virginia Flag, and an as-yet-undesigned city flag on city light poles. Various flags of the Confederacy had previously been flown on city light poles to commemorate the Virginia holiday, Lee–Jackson Day, which is observed on the Friday before Martin Luther King, Jr. Day. About 300 Confederate flag supporters, including members of the Sons of Confederate Veterans, rallied before the City Council meeting, and after the vote the Sons of Confederate Veterans vowed to challenge the new local ordinance in court. Previously, flags such as the Washington and Lee University and Virginia Military Institute flags had also been flown on city light poles but the practice is now discontinued due to the city’s ordinance. Through July 2013, attempts to overturn the ordinance have failed.

Previously, a 1993 federal injunction had prohibited Lexington from barring individuals’ displaying the Confederate flag. The current ordinance applies only to displays from city light poles; individuals still may exercise their First Amendment rights, including displaying flags of their choice.